• Pädagogischer Ansatz

  • tierische Interaktion

  • Förderung von prosozialem Verhalten

 

 

Tiergestützte Pädagogik mit Schlittenhunden

Seit über 25 Jahren lebe und arbeite ich mit den Sibirian Huskys. Die Faszination dieser wundervollen Rasse war über 14 Jahre lang die Schnittstelle für gelungene Arbeit mit verhaltensauffälligen Jugendlichen. Die Hunde waren ein hilfreiches und extrem wertvolles Instrument zur Bearbeitung von persönlichen Defiziten bei den Klienten.

Die Hunde gaben einen Teil der Regeln und Strukturen im Projekt vor. Die Jugendlichen die sich darauf einlassen konnten, erlebten durch den Aufenthalt spürbare und deutliche Verhaltensveränderungen. Sie entdeckten Ressourcen, an die sie vorher nicht einmal gedacht haben. Wer von den Jugendlichen hätte sich z.B. vorher vorstellen können, eine Strecke von 15 km mit einem Hund vor dem Fahrrad zu bewältigen? Solche Erfahrungen machen Stolz, steigern das Selbstwertgefühl und führen zu einer ganz neuen Selbstwahrnehmung.

Von großer Bedeutung für das Gelingen war aber, dass die Jugendlichen sich auf ihr Gegenüber, den Hund als Partner einlassen können. Da Hunde in der Begegnung mit dem Menschen einem anderen Wertesystem folgen, sind grundsätzliche Eigenschaften wie Offenheit, Ehrlichkeit und eine authentische Art, Voraussetzung und Grundlage für eine gelungene Teambildung. Es zählt pro soziales Verhalten mehr als beispielsweise das aktuellste Smart Phone.

Dieses Wissen und Erleben und mehr, werden an Fortbildungstagen angeboten. Als Teilnehmer einer Fortbildung hat man selbst die Möglichkeit, sich für den Tag auf eine „Partnerschaft“ mit den Huskys einzulassen und von den Erfahrungen zu profitieren.