das-husky-projekt.de
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DIE REGENBOGENBRÜCKE

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben
nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt
ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.

Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...



Dingo 1993 - 2003

Dingo, Du warst mein erster richtiger Leader. Ich weiß es noch wie heute, als ich Dich aus dem Tierheim erlöst habe. Angeblich warst Du gefährlich. In Wirklichkeit fehlte Dir nur eine sinnvolle Aufgabe. Souverän hast Du das Rudel geführt, bis Du eines Tages keine Lust mehr hattest und umgezogen bist. Schweren Herzens ließ ich Dich gehen.

Aisha 1994 - 2005

Aisha, Du warst mein erster Husky. Bis Dingo zu uns kam, warst Du die Nummer Eins. Aber Ihr zwei habt Euch wunderbar ergänzt. Nie werde ich Deine Fähigkeit vergessen, immer wieder zum Ausgangspunkt von unseren zahlreichen Touren zurück zu finden. Leider hat uns Deine unheilbare Krankheit viel zu früh getrennt.

Mona 1991 - 2005

Nachdem ich Dich vor dem sicheren Tod gerettet hatte, waren wir Beide unzertrennlich. Deine lebenslustige, bewegungsfreudige Art hat mich immer wieder begeistert. Du liebtest es wie ich, stundenlang durch die Wälder zu streifen. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder später dann im Gespann vor dem Schlitten. Du warst der lebende Beweis das nicht nur nordische Hunde, Schlittenhunde sind. Ein paar Monate nach Aisha hat auch Dich eine heimtückische Krankheit von mir getrennt

Teddy 1994 - 2010

1998 war es, als Du mir klar zu verstehen gegeben hast, bei mir leben zu wollen. Dein damaliger Besitzer fügte sich Deinem Wunsch und ließ Dich gehen. Dein unbändiger Wille und Fleiß bei der Arbeit sind unvergessen. Ebenso Deine sanftmütige, liebevolle und anhängliche Art. Dein Geheul zur Begrüßung, wenn wir uns mal einen Tag nicht gesehen hatten, schallt noch jetzt durchs Tal.

Plötzlich und unerwartet blieb Dein Herz eines Morgens einfach stehen.......

Nanuka 1996 - 2011

So wie Dingo, habe ich auch Dich aus dem Tierheim erlöst. Auch Dir sagte man nach, Du seist gefährlich. Da Du das Ergebnis einer Inzuchtverpaarung warst, hattest Du ein paar kleine Fehlschaltungen im Gehirn. Dazu kam noch, dass Du auf einem Auge eine erhebliche Sehschwäche hattest. Dennoch hast auch Du es geschafft, die Arbeit im Team zu erfüllen. Mit Freude und Begeisterung hast Du mich auf unzähligen Rennen und Touren begleitet. Und weil Du körperliche Probleme hattest, danke ich Dir ganz besonders für Deinen Einsatz. Es ist mir unsagbar schwer gefallen, Dich zu erlösen.

Bo 1997 - 2011

Als Welpe bist Du bei mir eingezogen. Dingo und Aisha waren wunderbare "Eltern" für Dich. Von den Beiden hast Du alles gelernt. Daher konntest Du auch, nachdem Dingo gegangen war, neben Aisha das Rudel führen. Aber Du hast es auf Deine Art getan. Eben als sanftmütiger Riese. Auch Du warst fleißig bis zuletzt. So hast Du im Alter von 12 Jahren noch die Taunustour über die komplette Distanz mitgefahren. So nach und nach hast Du Dich dann aus dem Geschehen zurückgezogen. Keine 12 Stunden, nachdem ich Nanuka erlöst hatte, hat auch Dein Herz aufgehört zu schlagen. Als hättest Du gewußt, dass Du der letzte der ersten Generation bist.......

Sue 2011 - 2014

Als wir Dich im September 2011 aus dem Tierheim erlöst haben, wussten wir noch nicht, welches Schicksal Dich ereilen sollte. Du warst ein lebensfroher, an allem interessierter und aktiver Begleiter. Vom ersten Tag an warst Du jedoch nie wirklich gesund. Anfangs plagten Dich Darmparasiten. Dann wurde eine Bradykardie festgestellt. Zum Schluß waren es entzündete Speicheldrüsen die Dich quälten. Die operative Entfernung hast Du, zu unserem großen Entsetzen, nicht überlebt. Irgendwie stand Dein Leben gesundheitllich nie wirklich unter einem guten Stern. Wir haben alles versucht, Dir zu helfen.Du warst immer mit Feuereifer bei allen Aktivitäten dabei. Sei es mit dem Trainingswagen, im tiefsten Winter vor dem Schlitten oder beim Agility.Die schönste Zeit war für Dich bestimmt die Zeit, in der Du bei Claudia gelebt hast. Ihr Beide ward ein tolles Team. 

Wir sehen uns wieder kleine Maus, schön das Du bei uns warst.  

Yalla 2002 - 2014

Als ich Dich 2003 zu mir holte, wußte ich noch nicht, welche Fähigkeiten in Dir stecken sollten. Erlöst habe ich Dich aus dem Tierheim Nürnberg, nachdem ich Dich in einer Vermittlungssendung des HR gesehen hatte. Die Integration in das Rudel verlief ohne Probleme. Du hast ruhig und geduldig gewartet, bis die damalige Chefin "Aisha" abgetreten ist. Danach hast Du, anfangs noch mit Bo, die Führung des Rudels übernommen. Bis zum Schluß war Dein Wort Gesetz. Deine Ruhe und Souveränität mit der Du Dich immer durchgesetzt hast, hat mich verblüfft. Dabei war es nie nötig, dass Du Deine Absichten mit Aggressionen unterstreichen musstest. Sehr geschätzt an Dir habe ich auch Deine Fähigkeiten als Leithund. Mit Dir als Leithund konnte ich mitten durchs Dorf fahren und Dich hat nichts weiter interessiert als zu laufen. So hast Du diese Fähigkeiten an Manapi weitergegeben. Überhaupt warst Du mein stiller "Ausbilder" für alle jungen Hunde die zu mir kamen. Bis zum Schluß hast Du Spaß an der Arbeit gehabt. Bis 1 Woche vor Deinem Tod bist Du noch im Team mitgelaufen. Danach wolltest Du Deinen Lebensabend genießen. Plötzlich und völlig unerwartet haben Deine Nieren ihren Dienst versagt. Mir blieb nichts anderes übrig, als Dich zu erlösen. Ich danke Dir für alles, was Du für das Rudel geleistest hast.  

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© Andreas Achenbach

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